Berghilfe hilft wegen Corona-Folgen

Die Schweizer Berghilfe unterstützt 41 Betriebe in den Bergen mit fast einer Million Franken, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. Über fünfzig Gesuche um finanzielle Unterstützung werden noch geprüft.

sda / mgt |

Die Schweizer Berghilfe unterstützt 41 Betriebe in den Bergen mit fast einer Million Franken, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. Über fünfzig Gesuche um finanzielle Unterstützung werden noch geprüft.

Der Betrag von 957'000 Franken soll den 41 Betrieben, deren Gesuche gutgeheissen wurden, noch diese Woche ausbezahlt werden, wie die Schweizer Berghilfe am Donnerstag mitteilte. Insgesamt waren 97 Gesuche eingegangen. Die Kleinbetriebe, welche diese Gesuche gestellt haben, hatten gemäss Mitteilung in den vergangenen Jahren in die Zukunft investiert und dabei ihre Reserven aufgebraucht. Beim Ausbruch der Coronakrise seien sie nun auf dem falschen Fuss erwischt worden.

51 offene Gesuche werde noch geprüft - eine nächste Auszahlung soll es in rund einem Monat geben. Fünf Gesuche seien abgelehnt worden, weil die Betriebe aus Sicht der Prüferinnen und Prüfer in der Lage seien, die Krise aus eigener Kraft zu überstehen. Der Stiftungsrat der Schweizer Berghilfe hatte im Mai bis zu 4 Millionen Franken für Soforthilfe bewilligt.

Die Schweizer Berghilfe ist eine ausschliesslich durch Spenden finanzierte Stiftung mit dem Ziel, die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Berg­bevölkerung zu verbessern. Die Unterstützung trägt dazu bei, der Abwanderung aus dem Berggebiet entgegenzuwirken. 

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