
An der Delegiertenversammlung genehmigen die Vertreter der Mitgliedsorganisationen die Statuten.
Bio Suise
Die Anpassungen betreffen insbesondere die Herkunft und Verwendung von Pflanzenvermehrungsmaterial, etwa Saatgut und Jungpflanzen. Daneben gibt es kleinere Neuerungen, beispielsweise bei der Zulassung von Raps-Hybridsorten oder bei der Herkunft von Bruteiern und Küken. Alle Details sind auf der Bio-Suisse-Website zu finden.
Dass Richtlinien weiterentwickelt werden, ist wichtig. Genauso wichtig ist aber die Art und Weise: Bei Bio Suisse geschieht dies in einem basisdemokratischen Prozess. Die Knospe gehört den Bäuerinnen und Bauern. Entsprechend sollen sie auch mitbestimmen, wie sich die Richtlinien entwickeln.
Bereits bei der Erarbeitung neuer Regelungen sind Bäuerinnen und Bauern federführend. In den meisten Fällen werden Änderungsanträge sogar von der Basis angestossen. Sind die Texte fertig ausgearbeitet, müssen sie den Vernehmlassungsprozess mit den Mitgliedsorganisationen überstehen. Gibt es zu viele Einsprachen, treten die Weisungen vorerst nicht in Kraft, sondern werden nochmals im Verband besprochen.
Wer mit einer Entwicklung nicht einverstanden ist, hat die Möglichkeit, aktiv zu werden. Über die Mitgliedsorganisationen können Knospe-Bäuerinnen und Knospe-Bauern ihre Anliegen einbringen oder selbst in einem Gremium mitwirken. So bleiben die Richtlinien praxisnah.
=> Hier finden Sie weitere Informationen zum Bio Suisse Verband.
* Sara Gomez arbeitet bei Bio Suisse.