Ein Viertel der Bündner Bauernbetriebe hat keine Nachfolge

23 Prozent der Bündner Bauernbetriebe haben keine gesicherte Nachfolge. Gegenüber einer früheren Untersuchung ist dies dennoch eine leichte Verbesserung: Im Jahr 2003 lag dieser Wert bei 29 Prozent.

23 Prozent der Bündner Bauernbetriebe haben keine gesicherte Nachfolge. Gegenüber einer früheren Untersuchung ist dies dennoch eine leichte Verbesserung: Im Jahr 2003 lag dieser Wert bei 29 Prozent.

Von 1980 bis 2010 verschwanden im Kanton Graubünden 2‘562 Bauernbetriebe. Damit lag der Betriebsrückgang fast zehn Prozent höher als im nationalen Durchschnitt. Der Strukturwandel wird auch zukünftig weiter gehen. Das zeigt die Untersuchung von Flurin Frigg, der im Rahmen seines Studiums an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) die Nachfolgesituation von 2‘410 Bündner Bauernbetrieben analysiert hat.

574 Betriebe (23 Prozent) verfügen über keine gesicherte Betriebsnachfolge. Gegenüber der Untersuchung aus dem Jahr 2003 entspricht dies einer leichten Verbesserung: Damals war die Zukunft von 29 Prozent der Betriebe unklar. 1‘247 Betriebe (52 Prozent) verfügen über einen Nachfolger und bei 25 Prozent (589 Betriebe) ist die Nachfolge noch fraglich. Mittelgrosse bis grosse Betriebe verfügten eher über einen Nachfolger, während kleinere Betriebe stärker in ihrer Existenz gefährdet seien, berichtet der "Bündner Bauer".

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