Energiekosten und Ernteausfälle treiben Gemüse- und Obstpreise

AgE |

In Italien haben die zuletzt stark angestiegenen Energiekosten sowie witterungsbedingte Ernteeinbussen die Preise für Gemüse und Orangen kräftig anziehen lassen, zum Teil extrem. 

So kletterten in den zwölf Monaten bis Ende Januar 2021 die Nettopreise pro Kilogramm für Fenchel um 176 % auf 2,36 Franken (2,25 Euro) und für Zucchini um 52 % auf 2,39 Franken (2,28 Euro). Wie die «Borsa Merci Telematica Italiana» (BMTI) und das Netzwerk der Grossmärkte (Italmercati) berichteten, verteuerten sich Tomaten im Schnitt um ein Drittel auf 2,67 Franken (2,54 Euro)/kg und Auberginen um 38 % auf 2,34 Franken (2,23 Euro).

Die Grosshandelspreise für Artischocken stiegen im Berichtszeitraum je nach Sorte um 52 % auf 0,49 Franken (0,47 Euro)/kg beziehungsweise 32 % auf 0,50 Franken (0,48 Euro)/kg. Dem Anbau dieser Kultur hatten vor allem Fröste zugesetzt.

Für das Kilogramm Karotten mussten Ende Januar von den Zwischenhändlern 0, 65 Franken (0,62 Euro) und für das Kilogramm Spinat 2,31 Franken (2,20) Euro gezahlt werden. Das waren 27 % beziehungsweise 32 % mehr als ein Jahr zuvor.

Deutliche Aufschläge gab es auch bei den Orangen. Ein witterungsbedingt kleineres Angebot liess die Grosshandelspreise für Tarocco-Orangen je nach Durchmesser um 23 % auf 1,08 Franken (1,03 Euro) beziehungsweise 31 % auf 1,45 Franken (1,38 Euro) anziehen. Niedrige Temperaturen während der Vegetation haben allerdings für eine sehr gute Qualität der Apfelsinen gesorgt. 

 

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Blauzunge: Impft Ihr Eure Tiere?

46.8 % Ja
42.8 % Nein
10.4 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 862

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?