Der Lebensmittelindex der FAO lag im Juni um 39 Prozent höher als im Vorjahr. Geringere Mengen Reis und Mais lassen die Weltmarktpreise ansteigen.
Der Lebensmittelpreisindex der FAO lag im Juni um 39 Prozent höher als im Vorjahr, schreibt die NZZ in der heutigen Ausgabe.
Alleine beim Getreide sei der Preisindex um 71 Prozent höher. Als Sorgenkinder gelten insbesondere Reis und Mais. Der Reispreis könnte wegen Unsicherheiten im Markt in den nächsten Monaten um ein Fünftel steigen. Thailand, der grösste Reisexporteur, verspricht höhere Zahlungen an die einheimischen Bauern. Die daraus resultierenden kleineren Exportmengen würden wohlmöglich zur weltweiten Nahrungsmittelverteuerung beitragen.
In den USA, welche die Hälfte des globalen Mais exportiert, werde zudem eine kleinere Maisernte erwartet. Einzig beim Weizen werde wieder eine grössere Menge auf den Markt kommen.