
Der Sommer 2026 machte der Landwirtschaft stark zu schaffen.
Fenaco
Der Sommer 2026 wird als heiss und extrem trocken in die Geschichtsbücher eingehen. Vielerorts sind weniger als die Hälfte der Niederschläge gefallen. An einigen Orten sogar nur 30 bis 40 Prozent.
13’000 Betriebe
Das hat massive Konsequenzen für die Landwirtschaftsbetriebe. Kulturen haben das Wachstum praktisch eingestellt. Es gibt teils massive Ernteausfälle, beispielsweise bei den Zuckerrüben, den Kartoffeln oder dem Mais. Auch das Gras wuchs nicht mehr. Viehhalterinnen und Viehhalter mussten teils bereits auf das Winterfutter zurückgreifen. Das Bewässern der Kulturen oder der Kauf von Futter verursacht zudem hohe Kosten.
Erfolgsbeteiligung für Mitglieder
Seit mehreren Jahren beteiligt die Fenaco ihre Mitglieder am Geschäftsergebnis. Landwirtinnen und Landwirte erhalten Rückvergütungen zwischen 100 bis 2000 Franken. Für das Geschäftsjahr 2025 beträgt die Summen rund 6,7 Mio. Franken, das sind 0,2 Mio. Fr. mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen Geschenkpakete im Gesamtwert von 1,6 Mio. Fr.
Die Anteilescheine wurden auch 2025 zu 6 Prozent verzinst. Insgesamt werden mit Leistungsprämien und Anteilscheinzins 29,6 Mio. Fr. ausbezahlt. Die Gesamtsumme, die an die Mitglieder fliesst, beträgt insgesamt 36,3 Mio. Fr. (2024: 35,7 Mio. Fr.) ausbezahlt.
-> Fenaco: So hoch fällt die Erfolgsbeteiligung aus

Über die Erfolgsbeteiligung profitieren die Landwirte direkt vom Erfolg der Fenaco.
Fenaco
Wie hoch ist die Erfolgsbeteiligung?
Die Erfolgsbeteiligung setzt sich aus einem Geschenkpaket mit Produkten und einer monetären Rückvergütung zusammen.
Warenbezüge grösser als 2500 Fr.: Geschenkpaket. Warenbezüge grösser als 5000 Fr.: Geschenkpaket und Rückvergütung von 100 Fr. Warenbezüge grösser als 10’000 Fr.: Geschenkpaket und Rückvergütung von 200 Fr. Warenbezüge grösser als 25’000 Fr.: Geschenkpaket und Rückvergütung von 500 Fr. Warenbezüge grösser als 50’000 Fr.: Geschenkpaket und Rückvergütung von 1000 Fr. Warenbezüge grösser als 100’000 Fr.: Geschenkpaket und Rückvergütung von 2000 Fr. blu
Die Mehraufwände und Mindererträge stellen die Landwirtinnen und Landwirte vor grosse Herausforderungen. Die Fenaco will die Landwirtschaft mit einem ausserordentlichen Trockenheitsbeitrag unterstützen. Insgesamt stellt sie 7,2 Millionen Franken bereit. Die Gelder gehen an Betriebe, die Mitglied bei der Fenaco sind. «Mehr als 13’000 Betriebe profitieren davon», teilt das Unternehmen am Freitag mit.
Über Erfolgsbeteiligung ausbezahlt
Registrierte Mitglieder erhalten je nach Umsatz, den sie im Agrarbereich ihrer Landi machen, einen Trockenheitsbeitrag zwischen 100 und 2000 Franken. Macht ein Betrieb beispielsweise einen Umsatz mit der Fenaco zwischen 10'000 und 25'000 Franken, erhält er einen Trockenheitsbeitrag von 200 Franken. Er wird über die Erfolgsbeteiligung ausbezahlt. «Der Trockenheitsbeitrag wird den Landwirtschaftsbetrieben via die Landi in den kommenden Monaten gutgeschrieben», teilt die Fenaco mit.

Die Höhe des Beitrags ist vom Umsatz abhängig.
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«Der Trockenheitsbeitrag ist einer von mehreren Puzzlesteinen, mit denen wir den genossenschaftlichen Auftrag gegenüber unseren Mitgliedern in dieser ausserordentlichen Situation wahrnehmen», sagt Konzernchef Michael Feitknecht. Die Fenaco versorge die Landwirtschaft verlässliche mit Produktionsmitteln. Preissteigeungen wie beim Dünger würden abgefedert. Zudem engagiere sich die Fenaco für angemessene Produzentenpreise entlang der Wertschöpfungskette.
Migros unterstützt Bauern mit zwei Millionen
Die Migros stellt zwei Millionen Franken zur Verfügung, um bei finanziellen Härtefällen zu helfen. Es handle sich um einen einmaligen Solidaritätsbeitrag, teilte der Konzern Mitte August mit. «Die Schweizer Landwirtschaft ist für die Versorgung unseres Landes zentral. Gerade in einer ausserordentlichen Situation wie der aktuellen Trockenheit ist es wichtig, rasch Verantwortung zu übernehmen und betroffene Bäuerinnen und Bauern zu unterstützen», sagt Migros-Chef Mario Irminger.
Die Migros überwies das Geld der dem Schweizer Bauernverband nahestehenden Bucher-Gossweiler-Stiftung.
-> Migros unterstützt Bauern mit zwei Millionen
Es werden nur Anträge unterstützt, die zusätzlich zum Trockenheitsschaden mindestens einen weiteren Grund für ihre Notlage haben. Juristische Personen sind ausgeschlossen, nicht nur Stiftungen, sondern auch Landwirtschaftsbetriebe mit modernen Betriebsformen wie AG oder GmbH. Nicht profitieren können auch Betriebe mit einem steuerbaren Betriebseinkommen, das grösser als 80’000 Franken ist. Betriebe mit einem Tierbestand grösser als 1,8 GVE pro Hektare sind ebenfalls ausgeschlossen.
Das Problem haben sich die Bauern selbst eingebrockt!
Selber schuld wenn man den Grössenwahn hat und immer noch mehr Tiere möchte, noch den grösseren Laufstall und noch grössere Maschinen möchte aber die Landfläche die selbe bleibt!!!
Mann muss die Felder halt nicht bei jeden 10cm mähen sondern länger wachsen lassen was auch den Bienen helfen würde!!!