Fleischschmuggel 2016 verdoppelt

Der Fleischschmuggel in die Schweiz hat letztes Jahr zugenommen. Gemäss Daten der Eidgenössischen Zollverwaltung wurden 2016 rund 202 Tonnen Fleisch geschmuggelt. Das ist mehr als die doppelte Menge des 2015 gefundenen Schmuggelguts.

Der Fleischschmuggel in die Schweiz hat letztes Jahr zugenommen. Gemäss Daten der Eidgenössischen Zollverwaltung wurden 2016 rund 202 Tonnen Fleisch geschmuggelt. Das ist mehr als die doppelte Menge des 2015 gefundenen Schmuggelguts.

Damals waren es 90 Tonnen Fleisch, wie der Bundesrat in der am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine Interpellation aus dem Nationalrat schreibt. Ein Grund für den starken Anstieg ist ein Schmuggelfall von rund 68 Tonnen Fleisch in der Westschweiz. Die Waren war teils schon Jahre zuvor illegal eingeführt, aber erst 2016 erfasst worden.

Doch auch im Reiseverkehr habe der Fleischschmuggel in Kleinmengen in den letzten Jahren zugenommen, heisst es in der Antwort. Als Ursachen nennt der Bundesrat den starken Franken und die generelle Zunahme des Einkaufstourismus. Er weist aber auch darauf hin, dass sich der Schmuggel im Verhältnis zur legal eingeführten Fleischmenge auf tiefem Niveau bewege.

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