Getreidepreise steigen in Dürregebieten Ostafrikas stark an

Die in mehreren Ländern Ostafrikas auf ein Rekordhoch gestiegenen Getreidepreise haben die ohnehin schon dramatische Lage Millionen Hungernder verschärft. Das teilte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am Mittwoch in Rom mit.

sda/dapd |

Die in mehreren Ländern Ostafrikas auf ein Rekordhoch gestiegenen Getreidepreise haben die ohnehin schon dramatische Lage Millionen Hungernder verschärft. Das teilte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am Mittwoch in Rom mit.

Demnach wurden im Juli in den meisten Ländern der Region auch gestiegene Preise für Milch verzeichnet. Die hohen Preise seien das Ergebnis mehrerer Faktoren wie dürrebedingte magere Ernten und drastische Anstiege bei Benzin- und Transportkosten, hiess es.

Nach Schätzungen der UNO sind allein in Somalia in den vergangenen Monaten Zehntausende Menschen an den Folgen von Unterernährung gestorben. Elf Millionen Menschen sind dringend auf Lebensmittelhilfen angewiesen.

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