Hier haperts bei der Deklaration

Von Boden- bis Bielersee machen Fischrestaurants gegenüber ihren Gästen missverständliche Herkunftsangaben und falsche Versprechungen. 

Das schreibt der «SonntagsBlick». Ein Beispiel aus dem Berner Oberland: Ein Gilde-Restaurant oberhalb des Thunersees bietet auf der Karte Egli «aus dem See» an. Der Thunersee ist damit aber nicht gemeint, wie der Gastronom auf Anfrage mitteilte. Die Egliknusperli stammen aus Polen.

Möglich ist das Verwirrspiel, weil für Fisch weniger strenge Deklarationsregeln gelten als für andere Lebensmittel. Bei Fischknusperli zum Beispiel überprüfen die Behörden die Herkunft nur dann, wenn diese in der Speisekarte freiwillig angepriesen werden.

Die Herkunftsdeklaration ist freiwillig. Dabei stossen die Kontrolleure regelmässig auf Ungereimtheiten. Werden diese beanstandet, lassen die Betriebe die Herkunftsangabe einfach weg.

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