Hier haperts bei der Deklaration

Von Boden- bis Bielersee machen Fischrestaurants gegenüber ihren Gästen missverständliche Herkunftsangaben und falsche Versprechungen. 

Das schreibt der «SonntagsBlick». Ein Beispiel aus dem Berner Oberland: Ein Gilde-Restaurant oberhalb des Thunersees bietet auf der Karte Egli «aus dem See» an. Der Thunersee ist damit aber nicht gemeint, wie der Gastronom auf Anfrage mitteilte. Die Egliknusperli stammen aus Polen.

Möglich ist das Verwirrspiel, weil für Fisch weniger strenge Deklarationsregeln gelten als für andere Lebensmittel. Bei Fischknusperli zum Beispiel überprüfen die Behörden die Herkunft nur dann, wenn diese in der Speisekarte freiwillig angepriesen werden.

Die Herkunftsdeklaration ist freiwillig. Dabei stossen die Kontrolleure regelmässig auf Ungereimtheiten. Werden diese beanstandet, lassen die Betriebe die Herkunftsangabe einfach weg.

×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Wie oft esst Ihr Fleisch?

28.1 % Mehrmals täglich
35.1 % Täglich
17 % Mehrmals in der Woche
3.8 % Einmal in der Woche
1 % Mindestens einmal im Monat
1.4 % Weniger als einmal im Monat
10.8 % ich esse kein Fleisch
2.8 % Sehr selten

Teilnehmer insgesamt 288

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?