
Ein Käse im Coop.
Daniel Salzmann
Josef Dähler ist Präsident des Vereins «Simmentaler Original», Simon Bach, neu gewählter SVP-Grossrat aus Turbach BE, übernimmt als Projektleiter viele Aufgaben. Beide berichteten an der Vereinsversammlung im Restaurant Chemihütte in Aeschiried BE von steigenden Vermarktungszahlen unter dem Label «Simmentaler Original». Sie bedauerten allerdings, dass es weniger Simmentaler-Zweinutzungskühe gebe, und vor allem, dass wegen der sinkenden Stückzahl Rindvieh in der Schweiz so viel Rindfleisch importiert werde.
Das Erreichte absichern
Den neu entwickelten Simmental-Original-Käse gebe es bei Käseaffineur Beat Wampfler weiterhin, aber nicht mehr in den Coop-Läden, so Dähler. Für 2026 plane man einen Relaunch. Unter dem Traktandum «verstärkte Zusammenarbeit mit IP-Suisse» führte Dähler aus, es gelte, das bisher Erreichte abzusichern und insbesondere im Bereich der Zweinutzungskühe, also der Milch und des Fleisches aus Simmentaler Kühen auf Milchviehbetrieben, noch zuzulegen.
So wie Mutterkuh Schweiz für die Vermarktung der Simmentaler aus Mutterkuh-Haltung zuständig sei, solle IP-Suisse für die Zweinutzungskühe zuständig werden. René Ryser, Geschäftsführer der Molkerei Gstaad, fragte, ob denn in Zukunft seine Milchlieferanten die IP-Suisse-Bedingungen erfüllen müssten, wenn es ein Ja dazu gebe. Josef Dähler bejahte. Also werde er sich bei der Abstimmung enthalten, antwortete Ryser, er könne nicht für seine Lieferanten abstimmen.
Gespräche werden fortgesetzt
Die Molkerei Gstaad stellt einen Bergkäse und Vollmilch her, die bei Coop unter dem Doppel-Label «Pro Montagna» und «Simmentaler Original» verkauft werden. Die Abstimmung ging einstimmig bei zwei Enthaltungen für die verstärkte Zusammenarbeit mit IP-Suisse aus. IP-Suisse-Präsident Andreas Stalder sagte, an seinem Vorstand werde die Zusammenarbeit nicht scheitern.
So werden jetzt die Gespräche fortgesetzt. Tamara Roos, die auf der Geschäftsstelle von IP-Suisse für die Tierhaltung verantwortlich ist, wurde in den Vorstand gewählt. Neben anderen Vorstandsmitgliedern wurde Josef Dähler als Präsident bestätigt, der das Amt aber nur noch ein Jahr lang ausführen und dann einer jüngeren Kraft Platz machen will. In der Schlussrede warb Dähler für Offenheit in der Simmentaler Zucht: Die Schweizer Zucht könnte von den Leistungen der ausländischen Simmentaler profitieren.
Alles gut und recht. Bitte fragt bei IP Suisse dann über Ihre Marge oder Abgabe welche sie vom Produzenten verlangen.
Bei den IPS Schweinen kann man schon von Abzocke sprechen... 90 Rp. Pro geschlachtetes Schwein, 30 Rp. pro Ohrmarke, Die Schlachtbetriebe bezahlen happige Lizenezen an IPS. So Bezahlen die Schweinehalter und Schlachter
ca. 1 Million an IP Suisse, Tragisch dass diese Leute ihr Label nicht im Griff haben und die QM Mäster darunter leiden.