Kanton Bern bauert auf 867 ha

Der Kanton Bern bewirtschaftet derzeit 867 Hektaren Agrarland. Den Grossteil davon in den Justizvollzugsanstalten Witzwil und St. Johannsen. BDP-Grossrat Jakob Etter möchte mit der Verpachtung von kantonalen Landwirtschaftsflächen Geld sparen. Die Regierung winkt jedoch ab.

Der Kanton Bern bewirtschaftet derzeit 867 Hektaren Agrarland. Den Grossteil davon in den Justizvollzugsanstalten Witzwil und St. Johannsen. BDP-Grossrat Jakob Etter möchte mit der Verpachtung von kantonalen Landwirtschaftsflächen Geld sparen. Die Regierung winkt jedoch ab.

85 Prozent der durch den Kanton bewirtschafteten Fläche entfallen auf die beiden Justizvollzugsanstalten. Weitere 22 Hektaren dienten den Schulheimen Erlach sowie Landorf Köniz-Schlössli Kehrsatz als Beschäftigungs- und Lernprogrammen. Dies teilt der Kanton laut SDA zu einem Postulat von BDP-Grossrat Jakob Etter mit.

In diesem wurde der Kanton aufgefordert zu prüfen, welche Einsparungen sich mit der Verpachtung der kantonalen Flächen realisieren liesse. Die Regierung verwehrt sich laut SDA dem Eindruck, die Flächen seien überdimensioniert. Sobald Betriebe nicht mehr für kantonale Zwecke gebraucht würden, verpachte man sie an Landwirte. So geschehen im ehemaligen Jugendheim Prêles. Dort sei der Gesamtbetrieb verpachtet worden und rund 20 Hektaren des Landwirtschaftslandes ebenfalls in Pacht an ortsansässige Bauern vergeben worden, schreibt der Kanton. 

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