Keine Klongenetik für Gruyère

Die Interprofession Gruyère AOP verschärft aus ethischen Gründen ihr Pflichtenheft.

Die Interprofession Gruyère AOP verschärft aus ethischen Gründen ihr Pflichtenheft.

Nachdem die Fleischbranche bereits auf 2019 eine Regelung ausgearbeitet hat, wonach Tierhalter, die im Programm QM Schweizer Fleisch und für die Herkunftsmarke «Suisse Garantie» produzieren, keine Genetik von Klontieren und deren Nachkommen in erster und zweiter Generation (kein geklontes Tier auf dem Abstammungsschein über drei Generationen) einsetzen und keine geklonten Tiere halten, verschärft nun die Interprofession Gruyère AOP aus Sorge um mögliche künftige Absatzschwierigkeiten im In- und Ausland aus ethischen Gründen ihr Pflichtenheft.

Sie bittet die Greyerzer-Milchlieferanten, ihre Tiere darauf zu überprüfen und nötigenfalls solche Tiere aus Embryonenimporten oder aus Besamungen zu verkaufen. Denn Käse mit Milch von Kühen, die Klontiere in der Abstammung aufweisen, dürfe in keinem Fall mehr den Namen Greyerzer AOP tragen und als solcher verkauft werden. 

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