Die Schweizer Konsumentenpreise sind im Juni gegenüber Mai um 0,1 Prozent gestiegen. Während die Preise für Inlandgüter stagnierten, verteuerten sich Importgüter um 0,2 Prozent.
Der Preisanstieg sei vorwiegend auf höhere Preise für neue Automobile und Lebensmittel zurückzuführen, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit. Auch für Benzin mussten die Konsumenten mehr bezahlen, während Steinobst, Heizöl und erste Kleidungsstücke im Ausverkauf günstiger wurden.
Verglichen mit dem Vorjahr sind die Preise um 1,0 Prozent gesunken. Die Importgüter verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent. Der Landesindex der Konsumentenpreise erreichte im Juni den Stand von 98,4 Punkten (Dezember 2010=100).