
Der Caterra-Jät-Roboter setzt bei der Unkrautbekämpfung auf den Einsatz von Laser.
Anja Tschannen
Zum ersten Mal wurde das Forum vom ISF Institut für Intelligente Systeme und Smart Farming der Ostschweizer Fachhochschule (OST) organisiert, heisst es in einer Mitteilung. Ziel ist es, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken.
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und Wirtschaft betonten die Bedeutung technischer Innovationen für eine zukunftsfähige Produktion.
Klimaneutrale Produktion im Fokus
Nestlé stellte Projekte zur CO₂-Speicherung im Boden vor und sieht darin ein zentrales Element auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Auch IP-Suisse präsentierte ihr Klimapunktesystem, das Betriebe unterstützt, ohne zusätzliche Büroarbeit zu verursachen – Rückmeldungen aus der Praxis fallen positiv aus.
Robotik gegen Unkraut und Arbeitsengpässe
Angesichts steigender weltweiter Nachfrage warnte die OST vor zunehmenden Versorgungsrisiken. Digitale Ansätze wie die Plattform Circunis sollen gleichzeitig Lebensmittelüberschüsse reduzieren und Ressourcen schonen.
Im praktischen Teil standen autonome Feldroboter im Mittelpunkt. Laser-, Heisswasser- und Stromverfahren sollen Unkraut ohne Pestizide bekämpfen. Ergänzt wurde das Angebot durch Vertical-Farming-Lösungen und autonome Mähroboter.