Lebensmittelsicherheit: Technologie treibt Wandel voran

Am Innovationsforum Ernährungswirtschaft in Tänikon ZH diskutierten Fachleute, wie neue Technologien zu einer nachhaltigeren, effizienteren und widerstandsfähigeren Ernährungswirtschaft beitragen können. Die Veranstaltung zeigte, dass digitale Lösungen, Robotik und neue Klimainstrumente zunehmend fester Bestandteil der landwirtschaftlichen Praxis werden.

pd/ats |

Zum ersten Mal wurde das Forum vom ISF Institut für Intelligente Systeme und Smart Farming der Ostschweizer Fachhochschule (OST) organisiert, heisst es in einer Mitteilung. Ziel ist es, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken.

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und Wirtschaft betonten die Bedeutung technischer Innovationen für eine zukunftsfähige Produktion.

Klimaneutrale Produktion im Fokus

Nestlé stellte Projekte zur CO₂-Speicherung im Boden vor und sieht darin ein zentrales Element auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Auch IP-Suisse präsentierte ihr Klimapunktesystem, das Betriebe unterstützt, ohne zusätzliche Büroarbeit zu verursachen – Rückmeldungen aus der Praxis fallen positiv aus.

Robotik gegen Unkraut und Arbeitsengpässe

Angesichts steigender weltweiter Nachfrage warnte die OST vor zunehmenden Versorgungsrisiken. Digitale Ansätze wie die Plattform Circunis sollen gleichzeitig Lebensmittelüberschüsse reduzieren und Ressourcen schonen.

Im praktischen Teil standen autonome Feldroboter im Mittelpunkt. Laser-, Heisswasser- und Stromverfahren sollen Unkraut ohne Pestizide bekämpfen. Ergänzt wurde das Angebot durch Vertical-Farming-Lösungen und autonome Mähroboter.

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