Milcheinlieferungen brechen ein

Die Milchproduktion bildet sich in der Schweiz im Vergleich zur Vorjahresperiode weiter zurück. Im Januar sind die Einlieferungen um 6.3 Prozent gesunken. Im Februar fällt das Minus noch deutlicher aus.

Die Milchproduktion bildet sich in der Schweiz im Vergleich zur Vorjahresperiode weiter zurück. Im Januar sind die Einlieferungen um 6.3 Prozent gesunken. Im Februar fällt das Minus noch deutlicher aus.

Seit Mai 2016 liegen die Milcheinlieferungen jeweils unter dem Wort des Vorjahres. Die tiefen Produzentenpreise und die unterdurchschnittliche Futterqualität haben zum Rückgang geführt. Trotz der deutlich tieferen Einlieferungen haben die Preise für die Produzenten keine Bewegung gegen oben erfahren. Auch die Richtpreiseverhandlungen für Molkereimilch im A-Segment verliefen für die Milchbauern ergebnislos. Der Preis wurde bei 65 Rp./kg belassen.

Im Januar 2017 sind die Einlieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 18'877 Tonnen oder 6.3 Prozent eingebrochen. Dies geht aus der jüngsten Monatsstatistik der Treuhand TSM hervor. Im Januar wurden 282'922 Tonnen Milch produziert. Im Vergleich zum Januar 2015 fällt der Rückgang mit 12’626 Tonnen oder 4.3 Prozent weniger hoch aus.

Die Milcheinlieferungen dürften weiter rückläufig bleiben. Gemäss den Prognosen wird sich der Rückgang sogar verstärken. Für Februar prognostiziert dbmilch.ch ein massives Minus von 8.6 Prozent. Der Produktionstrend für März von der Branchenorganisation Butter (BO Butter) weist ebenfalls auf eine abnehmende Tendenz hin.

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