Eine Untersuchung von Baby-Nahrung auf Pestizid-Rückstände und andere Verunreinigungen hat deutlich bessere Resultate als in früheren Jahren gezeigt. Sämtliche 108 untersuchten Proben waren rechtskonform, wie das BAG am Donnerstag mitteilte.
Gemäss den Ergebnissen der Kontrollen entsprachen alle Proben sämtlichen getesteten Parametern, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schreibt. Bei den Pestiziden seien die Rückstände bei 107 Proben unter der Quantifizierungsgrenze gelegen.
Besser als früher
Eine Probe habe Rückstände von Pestiziden enthalten. Sie stammte aus Produkten der konventionellen Landwirtschaft. Da die Rückstände in einer Konzentration unterhalb der zulässigen Höchstkonzentration nachgewiesen wurden, habe auch diese Probe den Bestimmungen entsprochen.
Laut BAG waren die Ergebnisse diesmal besser als jene aus früheren Kampagnen. Dies dürfe als Zeichen einer funktionierenden Selbstkontrolle durch die Produzenten und von wirksamen Kontrollen durch die kantonalen Lebensmittelvollzugsbehörden gewertet werden, schreibt das BAG. Aus den Ergebnissen lasse sich schliessen, dass Babys und Säuglinge, die mit solchen Produkten ernährt würden, heute gut geschützt würden.
48 Proben aus dem Inland
Die 108 Proben wurden auf Rückstände von mehreren hundert in Pestiziden enthaltenen Wirkstoffen getestet, die in der modernen Landwirtschaft eingesetzt werden. Einige ausgewählte Proben wurden auch auf Nitrat, Bromid und genetisch veränderte Organismen untersucht.
48 Proben wurden im Inland durch die kantonalen Lebensmittelvollzugsbehörden und 60 Proben an der Grenze durch die Eidgenössische Zollverwaltung entnommen. Drei Labors der kantonalen Lebensmittelvollzugsbehörden führten die Analysen durch.