Projekt Stadtmilch nimmt Fahrt auf

Flurin Conradin hat 10‘000 Franken gesammelt und sich davon einen Milchautomaten gekauft. Damit will er der Zürcher Bevölkerung ermöglichen, wieder wie einst Milch einkaufen zu können.

Flurin Conradin hat 10‘000 Franken gesammelt und sich davon einen Milchautomaten gekauft. Damit will er der Zürcher Bevölkerung ermöglichen, wieder wie einst Milch einkaufen zu können.

Seit heute können Stadtzürcher wieder mit Kesseli und Milchflasche ihre Milch einkaufen. Und zwar in der Markthalle „Im Viadukt“ an einem Milchautomaten. Dahinter steht Flurin Conradin mit seinem Projekt „Stadtmilch“. Auf dem Land aufgewachsen, holte er als Bub jeweils die Milch direkt bei einem Bauern. Als er dann in die Stadt Zürich zog, kaufte er die Milch im TetraPak bei einem Detailhändler – und war enttäuscht. Es war das Schlüsselerlebnis, das zum Projekt „Stadtmilch“ führte. Conradin sammelte 10‘000 Franken, um sich einen Milchautomaten anschaffen zu können. Die Milch wird von der Betriebsgemeinschaft Längimoos in Rüschlikon geliefert, wo sie vorgängig pasteurisiert wird.

Conradin will mit seiner „Stadtmilch“ die Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten stärken und das Bewusstsein für die Herkunft der Nahrungsmittel verbessern, wie er auf seiner Homepage schreibt.

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