
Die Publikation enthält Richtwerte für die Bewertung von Nutztieren unterschiedlicher Kategorien, von selbsterzeugten Vorräten wie Futter, Getreide oder Kartoffeln sowie von Lieferungen an Privatpersonen und Angestellte.
KI erstellt
Herausgegeben werden die Richtzahlen vom Treuhandverband Landwirtschaft Schwei z gemeinsam mit weiteren Institutionen wie dem Schweizer Bauernverband (SBV), der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV), Agroscope, dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und dem Bundesamt für Statistik (BFS).
Die Richtzahlen basieren auf den Vorgaben des Handelsrechts und sollen eine möglichst einheitliche Bilanzbewertung gewährleisten. Da das Handelsrecht nach dem sogenannten Massgeblichkeitsprinzip auch für die Steuerdeklaration relevant ist, haben die veröffentlichten Werte grosse praktische Bedeutung für die Jahresabschlüsse landwirtschaftlicher Betriebe.
Ausschliesslich für landwirtschaftlichen Bereich
Die Publikation enthält Richtwerte für die Bewertung von Nutztieren unterschiedlicher Kategorien, von selbsterzeugten Vorräten wie Futter, Getreide oder Kartoffeln sowie von Lieferungen an Privatpersonen und Angestellte. Daneben werden Ansätze für interne Verrechnungen innerhalb des Betriebs und verschiedene Kalkulationsgrössen wie Arbeitslohnansätze, Zinssätze oder Eigenmieten aufgeführt.
Die Werte gelten grundsätzlich für die Schlussbilanz per 31. Dezember des jeweiligen Bewertungsjahres. Für unterjährige Abschlüsse müssen die Werte des Vorjahres und des laufenden Jahres entsprechend angepasst werden. Die Richtzahlen beziehen sich ausschliesslich auf den landwirtschaftlichen Bereich. Für andere Gewerbezweige oder Privatvermögen gelten sie nicht.
Abweichung in Einzelfällen
Die Herausgeber weisen zudem darauf hin, dass die Richtzahlen nicht jeden Einzelfall abdecken können. Für seltene Tierarten, spezielle Produkte oder besondere Qualitätsunterschiede können deshalb begründete Abweichungen notwendig sein. In solchen Fällen muss der gewählte Wert jedoch nachvollziehbar belegt werden können.
Methodisch orientieren sich die Bewertungen an den tatsächlichen Marktverhältnissen. Bei Nutztieren fliessen beispielsweise die Preise für Nutz- und Schlachtvieh des laufenden Jahres ein. Bei Masttieren werden die mutmasslichen Verkaufserlöse zum Jahresende geschätzt. Für Vorräte dienen, sofern vorhanden, offizielle Richtpreise als Grundlage, ansonsten werden vorsichtig geschätzte Marktwerte verwendet.