Ritter kritisiert «Träumereien»

Bauernpräsident Markus Ritter redet im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» Klartext zur heutigen Stützung: «Ein Liter Milch wird durch das Schoggigesetz von rund 55 auf 25 bis 30 Rappen verbilligt.»

Bauernpräsident Markus Ritter redet im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» Klartext zur heutigen Stützung: «Ein Liter Milch wird durch das Schoggigesetz von rund 55 auf 25 bis 30 Rappen verbilligt.»

Auf die Frage, warum sich die Bauern in Zukunft nicht selbst organisieren und sich solidarisieren, sagt Ritter: «Solche Konzepte geistern im Bundesrat herum, aber das sind Illusionen.» Nestlé sei der grösste Bezüger von Beiträgen.

Der Standort Konolfingen BE werde vorwiegend von Bauern aus dem Emmental und angrenzenden Regionen beliefert. Ritter sagt: «Wie wollen Sie einem Westschweizer Bauern, dessen Milch in der Schweiz bleibt, beibringen, dass er einen Teil seines Einkommens für diese Verarbeitung abgeben soll? Das ist reine Träumerei.»

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