Steuerbetrug bei Pferde-Einfuhr aufgedeckt

Die Zollfahndung Schaffhausen hat einen grossen Steuerbetrug bei der Einfuhr von Pferden aufgedeckt. Sie leitete gegen sechs Schweizer ein Strafverfahren ein. Zoll- und Mehrwertsteuerabgaben von über 87'000 Franken seien hinterzogen worden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

sda |

Die Zollfahndung Schaffhausen hat einen grossen Steuerbetrug bei der Einfuhr von Pferden aufgedeckt. Sie leitete gegen sechs Schweizer ein Strafverfahren ein. Zoll- und Mehrwertsteuerabgaben von über 87'000 Franken seien hinterzogen worden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Es wurden nach Angaben der Zollfahndung falsche Wertangaben von über einer Millionen Franken gemacht. Die Strafverfahren laufen gegen einen Pferdehändler und fünf Käufer von Pferden, wie Jean Wanner von der Schaffhauser Zollfahndung auf Anfrage präzisierte.

Die Strafuntersuchung gegen ein international tätiges Pferdegestüt habe ergeben, dass seit 2009 insgesamt 114 Pferde mit massiv zu tiefen Kaufpreisen zur Einfuhr beim Zoll angemeldet worden waren. Die Tiere stammten vor allem aus Deutschland und Tschechien.

Mit gefälschten Rechnungen wurden falsche Werte deklariert. Teils seien auch falsche Besitzverhältnisse durch fiktive Kaufverträge vorgetäuscht worden. Die sechs Personen, gegen die ein Strafverfahren wegen Abgabebetrug sowie Delikte gegen das Zoll- und Mehrwertsteuergesetz eingeleitet wurden, müssen laut Wanner mit «empfindlichen Bussen» rechnen.

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