
Die neu gewählten Vorstandsmitglieder Heinz Baur (2.v.l.) und Cédric Pradervand (2.v.r.), flankiert von Direktor Matthias Schelling (links) und Präsident Ueli Bach (rechts).
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An der Delegiertenversammlung in Zollikofen präsentierte Swissgenetics ein stabiles Wachstum, heisst es in einer Mitteilung. Trotz rückläufiger Besamungszahlen verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs beim Absatz von Samendosen sowie in Spezialbereichen wie seleXYon und SpermVital.
Präsident Ueli Bach dankte Mitarbeitenden und Partnerorganisationen für ihren Beitrag und informierte über personelle Veränderungen. Neu in den Vorstand gewählt wurden Cédric Pradervand und Heinz Baur. Zudem wurde die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter als neues Genossenschaftsmitglied aufgenommen.
Umsatzsteigerung und Exportzuwachs
Der Gesamtumsatz stieg um 1 Prozent auf 61 Millionen Franken. Besonders stark entwickelten sich der Export von Samendosen (+13.7%) und der Direktverkauf, inklusive Hofcontainer und Eigenbestandsbesamungen.
Während die Zahl der Besamungen leicht sank, legten die verkauften Samendosen in der Schweiz um 0.4 Prozent zu.
Hier geht es zum Jahresbericht.
Zuversichtlicher Blick nach vorn
Swissgenetics investiert weiter in Infrastruktur und Tochterfirmen. Während der Umbau der Embryo-Station Ins verzögert ist, wurde die OPU-Station in Bütschwil erfolgreich in Betrieb genommen.
Die aktuellen Zahlen per Oktober 2025 zeigen erneut ein Plus bei Besamungen, Samendosen und Spezialprodukten. Herausforderungen bleiben die angespannte Seuchenlage sowie die Weiterentwicklung der Tochterunternehmen, teilt die Firma mit.

Die langjährigen, zurückgetretenen Vorstandsmitglieder Christoph Noël (2.v.l.) und Olivier Chambaz (2.v.r.), umrahmt von Direktor Matthias Schelling (links) und Ueli Bach (rechts)
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