Syngenta: Demo gegen Stellenabbau

Drei Wochen nach der Ankündigung eines grossen Stellenabbaus im Syngenta-Werk in Monthey VS sind am Mittwoch rund 500 Personen auf die Strasse gegangen. Sie forderten eine Neuorganisation des Werkes ohne Entlassungen.

Drei Wochen nach der Ankündigung eines grossen Stellenabbaus im Syngenta-Werk in Monthey VS sind am Mittwoch rund 500 Personen auf die Strasse gegangen. Sie forderten eine Neuorganisation des Werkes ohne Entlassungen.

Der Agrarchemiekonzern Syngenta hatte Anfang Mai angekündigt, 116 Stellen in Monthey zu streichen. Die Hiobsbotschaft für den Produktionsstandort mit 930 Mitarbeitenden traf auch die Region Chablais im Unterwallis heftig, weil bereits mit der Schliessung der Tamoil-Raffinerie zahlreiche Arbeitsplätze verloren gegangen waren.

Die Syngenta-Angestellten wurden denn auch von Tamoil-Angestellten bei der Demonstration unterstützt, wie Unia-Sekretär Blaise Carron auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Unter den Demonstranten befanden sich auch Familien der Angestellten und pensionierte Syngenta-Mitarbeitende.

Die Walliser Regierung war an der Versammlung nicht präsent, führte jedoch bereits am Dienstag Gespräche mit der Generaldirektion des Konzerns, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Die Regierung bekräftigte dabei, dass möglichst viele Entlassungen vermieden werden sollen, um internen Wiedereingliederungen den Vorzug zu geben.

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