Syngenta und Monsanto haben Quasi-Monopl bei gewissem Saatgut

Die beiden Agrarkonzerne Syngenta und Monsanto kontrollieren bei gewissen Gemüsearten über 50 Prozent des globalen Saatgutmarktes. Dies geht aus einer Studie von Swissaid und Erklärung von Bern hervor.

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Die beiden Agrarkonzerne Syngenta und Monsanto kontrollieren bei gewissen Gemüsearten über 50 Prozent des globalen Saatgutmarktes. Dies geht aus einer Studie von Swissaid und Erklärung von Bern hervor.

Syngenta und Monsanto besitzen bei Peperoni 56 Prozent, bei Tomaten 62 Prozent und bei Blumenkohl gar 71 Prozent aller in Europa geschützten Sorten. Dies geht aus einer heute veröffentlichten Studie von Swissaid und der Erklärung von Bern hervor.

Betroffen sei auch die Schweiz, zumal knapp die Hälfte des hier konsumierten Gemüses aus dem Ausland stammt und weil für die Aussaat auf Sorten aus dem EU-Sortenkatalog zurückgegriffen werde, teilen die beiden Organisationen mit. Durch das Quasi-Monopol weniger Saatgutkonzerne steige der Druck auf Kleinbauern und -Züchter, während die Sortenvielfalt bei vielen Gemüsen und damit die Auswahl für die Konsumierenden stetig sinken würden.

Die Studie wurde von folgenden Organisationen in Auftrag gegeben: Erklärung von Bern, Swissaid, IP Suisse, Bio Suisse, Pro Specie Rara, Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), Fédération Romande des Consommateurs (FRC) und Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana (ACSI).

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