Der Agrochemiekonzern Syngenta hat im vergangenen Geschäftsjahr beim Umsatz und Gewinn jeweils um satte 14 Prozent zugelegt: Der Umsatz betrug 13,3 Mrd. Dollar, der Reingewinn liegt bei 1,6 Mrd. Dollar.
Zu konstanten Wechselkursen hätte der Umsatz um 12 Prozent zugelegt. Zum Wachstum beigetragen haben unter anderem die Märkte in Schwellenländern, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch. Die Hälfte des Gesamtumsatzes stammt inzwischen aus diesen Ländern.
Zudem habe Syngenta die Strategie, wonach die beiden Geschäftsbereiche Crop Protection und Seeds zusammengeführt werden sollen, schneller umgesetzt als erwartet.
Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern) stieg um 16 Prozent (18 Prozent zu konstanten Wechselkursen) auf 2,9 Mrd. Dollar. Diese Gewinnzahl liegt höher als vom Markt erwartet, ansonsten hat Syngenta die Erwartungen nicht erfüllt.
Die Dividende soll um einen Franken auf acht Franken pro Aktie erhöht werden. Der Verwaltungsrat von Syngenta schlägt der Generalversammlung vom 24. April zudem drei neue Mitglieder zur Wahl vor.
Ins Gremium einziehen sollen Vinita Bali, Chef von Britannia Industries, einem Lebensmittelhersteller aus Indien sowie Gunnar Brock vom finnischen Papierhersteller Stora Enso und Michel Demaré, Finanzchef des Industriekonzerns ABB. Zum gleichen Zeitpunkt werden mit Pierre Landolt und Rolf Watter zwei bisherige Mandatsträger zurücktreten.