Thurgau: Strukturwandel setzt sich unvermindert fort

Die bekannten Trends in der Thurgauer Landwirtschaft setzen sich fort: Die Höfe werden grösser, aber weniger.

Die bekannten Trends in der Thurgauer Landwirtschaft setzen sich fort: Die Höfe werden grösser, aber weniger.

2012 gab es im Kanton Thurgau noch 2‘338 direktzahlungsberechtigte Landwirtschaftsbetriebe, wie die kantonale Dienststelle für Statistik heute mitteilte. Das sind 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist damit etwas stärker als im Schnitt der vergangenen fünf Jahre (1,7 Prozent).

Vor allem vom Strukturwandel betroffen sind kleinere und mittlere Betriebe, die eine Fläche zwischen 5 und 20 Hektaren bewirtschaften. Laut der Dienststelle für Statistik geben diese Betriebe auf oder werden grösser. Deshalb nimmt die Anzahl Betriebe mit mehr als 25 Hektaren Nutzfläche stetig zu. Ganz gross werden die Betriebe allerdings (noch) nicht: Nur 2 Prozent umfassen mehr als 50 Hektaren.

Erfasst wurde auch die Gesamtzahl von Betrieben mit Landbewirtschaftung, als auch jener, die nicht direktzahlungsberechtigt sind. Diese betrug im vergangenen Jahr 2‘976 Betriebe. Das sind 81 mehr als im Vorjahr. Dies allerdings aus Gründen der statistischen Erhebung: Erstmals wurden Bewirtschafter kleiner Rebbaubetriebe und Pferdehalter mit Landbesitz erfasst.

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