Überwiegende Mehrheit der Schweizer Lebensmittel GVO-frei

Im Jahr 2011 haben die kantonalen Vollzugsbehörden insgesamt 596 Lebensmittelproben auf GVO-Bestandteile untersucht. Nur vereinzelt wurden GVO-Bestandteile gefunden.

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Im Jahr 2011 haben die kantonalen Vollzugsbehörden insgesamt 596 Lebensmittelproben auf GVO-Bestandteile untersucht. Nur vereinzelt wurden GVO-Bestandteile gefunden.

93 Prozent der Proben wiesen keinen nachweisbaren GVO-Anteil auf. In 42 Proben konnten GVO-Bestandteile nachgewiesen werden (7.0 Prozent aller Proben), dabei stammte eine Probe von einem Lebensmittel aus biologischer Produktion, teilt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit.

Bei 39 positiv getesteten Proben von Lebensmitteln handelte es sich um Bestandteile von gentechnisch veränderten Mais- und Sojalinien, die in der Schweiz bewilligt oder toleriert sind, wobei in zwei Fällen aber ein Verstoss gegen die Kennzeichnungspflicht zu verzeichnen war. Bei 4 Mais-Proben kam die Toleranzregelung zum Tragen. In 3 positiven Proben herkömmlicher Lebensmittel wurden GVO-Linien identifiziert, die zwar in der Europäischen Union (EU), jedoch nicht in der Schweiz bewilligt sind, weshalb die kantonalen Vollzugsbehörden Massnahmen ergriffen.

Bei keiner Probe wurden Bestandteile von GVO festgestellt, welche weder in der Schweiz noch in der EU bewilligt sind.

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