Universität verklagt Syngenta wegen Patentverletzung bei GVO-Mais

Der Streit dreht sich um den neuen Hoffnungsträger des Basler Agrochemie- und Saatgut-konzerns im Geschäft mit Bio-Treibstoffen - den gentechnisch modifizierten Mais Enogen. Syngenta soll geschütztes Wissen der Uni ohne Entgelt verwendet haben, berichtet die "Handelszeitung" in ihrer jüngsten Ausgabe.

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Der Streit dreht sich um den neuen Hoffnungsträger des Basler Agrochemie- und Saatgut-konzerns im Geschäft mit Bio-Treibstoffen - den gentechnisch modifizierten Mais Enogen. Syngenta soll geschütztes Wissen der Uni ohne Entgelt verwendet haben, berichtet die "Handelszeitung" in ihrer jüngsten Ausgabe.

Nutech Ventures, ein Ableger der öffentlichen Universität Nebraska-Lincoln, wirft den Schweizern vor, für Enogen seine Patente verletzt zu haben, und geht deshalb nun vor Gericht. Laut der Klageschrift vom 15. August 2012 werfen die Amerikaner Syngenta vor, bei der Verwertung von Enogen in Ethanolfabriken geschütztes Wissen aus den Labors der Universität Nebraska-Lincoln ohne Entgelt gebraucht zu haben.

Der Universitätsableger Nutech Ventures verlangt nun Schadenersatz in noch nicht bestimmter Höhe. Dagegen wehrt sich das Management von Syngenta. «Wir sind zuversichtlich, dass der Gebrauch der Enogen-Technologie das erwähnte Patent nicht verletzt», erklärt ein Sprecher des Konzerns und fügt an: «Syngenta wird seine Ansprüche energisch verteidigen.»

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