UR: Knapp genügend Fruchtfolgeflächen

Landrat Paul Jans will in einer Interpellation wissen, wie gross die Fruchtfolgeflächen FFF im Kanton Uri sind und wie viel davon in den letzten Jahren verloren gegangen ist. Sei es durch Revitalisierungsmassnahmen oder durch Bautätigkeiten wie beispielsweise den Bau der Neat.

Landrat Paul Jans will in einer Interpellation wissen, wie gross die Fruchtfolgeflächen FFF im Kanton Uri sind und wie viel davon in den letzten Jahren verloren gegangen ist. Sei es durch Revitalisierungsmassnahmen oder durch Bautätigkeiten wie beispielsweise den Bau der Neat.

Der durch den Kanton Uri zu sichernde Mindestumfang an FFF beträgt 260 Hektaren. In seiner Antwort schreibt der Urner Regierungsrat, dass aktuell 262 ha FFF ausgeschieden seien. Laut der Arealstatistik des Bundes, die den letzten Stand von 2000 bis 2009 festhält, haben die Landwirtschaftsflächen in den 12 vorangehenden Jahren um 121 Hektaren abgenommen (ohne Alpweiden).

Seit 2000 sind 89 ha Kulturland als Bauzonen eingezont worden. Die Neat, das Schwerverkehrszentrum Ripshausen und die Strassenabwasser-Behandlungsanlage Saba verschlangen 40 ha Kulturland, davon 22 ha FFF. Knapp 12 Hektaren FFF gingen für landwirtschaftliche Hoferweiterungen und Erschliessungen, für Familiengärten und Hochwasserschutzmassnahmen verloren. Die Gewässerrevitalisierungen fanden grösstenteils im Bereich der bestehenden Gerinne und innerhalb von Naturschutzgebieten statt.  

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