Volg-Filiale zwingt Angestellte, für abgelaufene Ware zu zahlen

Die Leitung des Volg-Ladens in Pieterlen BE hat die Angestellten gezwungen, für den «Schaden» aufzukommen, wenn Waren das Verfalldatum erreichten. Und wenn die Kassenbeträge nicht stimmten, musste das Personal für die Differenz aufkommen.

sda |

Die Leitung des Volg-Ladens in Pieterlen BE hat die Angestellten gezwungen, für den «Schaden» aufzukommen, wenn Waren das Verfalldatum erreichten. Und wenn die Kassenbeträge nicht stimmten, musste das Personal für die Differenz aufkommen.

Nun hat Volg den betroffenen Angestellten mehrere tausend Franken  «Strafgeld» zurückgezahlt, wie die Sektion Biel-Seeland der  Gewerkschaft Unia am Donnerstag mitteilte. Die Volg Detailhandels AG  bestätigte die Darstellung der Unia auf Anfrage.

Die Unia führt ihren Erfolg auf den Druck zurück, den sie mit  einer Petition zugunsten der Angestellten aufbaute. Wegen des  schlechten Arbeitsklimas in Pieterlen hätten innerhalb von sechs  Monaten sechs Angestellte gekündigt.

Volg sagt, schon bei den ersten Anzeichen auf eine Verletzung der  internen Regeln habe die Direktion in Pieterlen eingegriffen, also  noch bevor sie von der Petition erfahren habe. Es handle sich um  einen bedauerlichen Einzelfall. Die internen Kontrollen seien  verstärkt worden.

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