Volumen in der Bauwirtschaft bleibt hoch

Die Zeichen in der Schweizer Bauwirtschaft sind weiter positiv. Obwohl der Bauindex im vierten Quartal stagnierte, zeigt sich verglichen mit dem Vorjahr ein solides Wachstum von 5,8 Prozent, wie der Schweizerische Baumeisterverband und die Grossbank Credit Suisse am Mittwoch meldeten.

sda |

Die Zeichen in der Schweizer Bauwirtschaft sind weiter positiv. Obwohl der Bauindex im vierten Quartal stagnierte, zeigt sich verglichen mit dem Vorjahr ein solides Wachstum von 5,8 Prozent, wie der Schweizerische Baumeisterverband und die Grossbank Credit Suisse am Mittwoch meldeten.

Der Bauindex hielt sich mit 140 Punkten auf dem Stand des  dritten Quartals. Der grosse Bedarf an Infrastrukturbauten  stabilisierte den Tiefbau auf hohem Niveau. Die kantonalen  Sparübungen dürften die geplanten öffentlichen Bauten auf längere  Sicht nicht beeinträchtigen.

Der Wirtschaftsbau zeigte sich im vierten Quartal leicht  rückläufig. Aufgrund der vielen geplanten Dienstleistungsflächen  und der absehbaren Erholung der Exportindustrie seien weitere  Rückschläge in diesem Sektor unwahrscheinlich, prognostizieren  Baumeister und CS.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich Wirtschafts-,  Wohnungs- und öffentlicher Bau kapazitätsmässig nicht gegenseitig  blockieren. Die Projektierungen sind in allen Bereichen hoch und  dürften sich nicht gleichzeitig bewältigen lassen. Das dadurch  wachsende Auftragspolster dürfte dem Bauhauptgewerbe bis 2015 hohe  Bauvolumen bescheren.

Indessen geht die Prognose davon aus, dass Zinsanstiege oder  politische Interventionen die Nachfrage im Hochbau ins Wanken  bringen könnten. Kombiniert mit der hohen Bautätigkeit besteht  dabei das Risiko eines Überangebots.

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