Wal-Mart musst wegen falsch deklariertem Schweinefleisch Filialen schliessen

Der US-Handelskonzern Wal-Mart muss mehrere seiner 12 Filialen in der chinesischen Stadt Chongqing zeitweise schliessen, weil er nach Behördenangaben dort falsch ausgezeichnetes Schweinefleisch angeboten hat.

sda/dapd |

Der US-Handelskonzern Wal-Mart muss mehrere seiner 12 Filialen in der chinesischen Stadt Chongqing zeitweise schliessen, weil er nach Behördenangaben dort falsch ausgezeichnetes Schweinefleisch angeboten hat.

Ausserdem muss Wal-Mart 2,7 Millionen Yuan (rund 391’500 Franken) Bussgeld zahlen, weil etwa 14,4 Tonnen herkömmliches Schweinefleisch als «biologisch» ausgezeichnet worden seien.

Laut seiner Webseite betreibt Wal-Mart in mehr als 100 chinesischen Städten 284 Filialen. Der US-Handelsriese teilte am Montag mit, einige seiner Angestellten in der 32-Millionen-Stadt Chongqing seien wegen des sogenannten «Grünen-Fleisch-Skandals» festgenommen worden. Der Konzern entschuldigte sich bei seinen Kunden und versprach, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

China berichtet über andauernde Probleme mit falsch ausgezeichneten Lebensmitteln, die häufig nach dem Verfallsdatum neu verpackt und gekennzeichnet würden. Um die Probleme mit schlechten oder gefälschten Nahrungsmitteln zu beheben, würden die Kontrollen verschärft. Bislang seien deswegen überwiegend kleinere Anbieter belangt worden. Nach mehreren Vergehen gelte das Augenmerk nun verstärkt grossen ausländischen Kaufhäusern.

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