Wick erneut unter Verdacht

Gegen Käser Karl Wick aus Benken (SG) laufe ein neues Strafverfahren. Das Strafverfahren ausgelöst habe eine Anzeige des Bundesamts für Landwirtschaft. Der Verdacht: Wick solle Gelder der Verkäsungszulagen veruntreut haben.

Gegen Käser Karl Wick aus Benken (SG) laufe ein neues Strafverfahren. Das Strafverfahren ausgelöst habe eine Anzeige des Bundesamts für Landwirtschaft. Der Verdacht: Wick solle Gelder der Verkäsungszulagen veruntreut haben.

Statt die Zulagen seinen Milchlieferanten weitergegeben zu haben, solle Wick diese für sich behalten haben. Mitte Oktober müsse sich der Käser nun einer Einvernahme in St. Gallen stellen.

Zur Einvernahme seien auch 14 Landwirte eingeladen. Einer der eingeladenen Bauern sei Kurt Rickli aus St. Gallenkappel. Er werde der Einvernahme «eher nicht» beiwohnen, sagt er gegenüber der «Südostschweiz». Es bliebe zu viel Arbeit auf dem Hof liegen, würde er nach St. Gallen gehen. Was Wick anbelangt, habe Rickli resigniert. «Ich hätte noch einen fünfstelligen Betrag von Wick zugute», sagt Rickli. Das Geld könne er sich wohl ans Bein streichen.

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