Knapp eine Million Zigarettenstummel sind in nur zwei Wochen in der Schweiz und in Liechtenstein gesammelt worden. Ziel der Aktion stop2drop ist es, auf die Vergiftung der Umwelt durch gedankenlose Raucher aufmerksam machen. In Bern wurde der giftige Kleinmüll am Dienstag ausgestellt.
Exakt 958’181 Zigarettenstummel haben unzählige Schulklassen und andere helfende Hände in der Schweiz und in Liechtenstein vom 7. bis 22. März aufgesammelt und per Post oder als digitales Foto eingeschickt, wie es in einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz vom Dienstag heisst. Damit wurde das Millionen-Ziel nur knapp verfehlt.
Ein einziger Stummel am Boden vergiftet 40 Liter Wasser, wie die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention schreibt. Es stelle sich die Frage, wie viel Wasser alle gesammelten Stummel zusammen vergiften würden.
Im Berner Freibad Marzili wurde das gesammelte Material aus den zwei Wochen am Dienstag präsentiert, um zu veranschaulichen, wie oft mit dem vergifteten Regenwasser das 50-Meter-Schwimmbecken gefüllt werden könnte.
