Im Weihnachts-Monat lagen die Gesamtausgaben gemäss dem am Freitag veröffentlichten Postfinance-Konsumindikator um 0,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Nach einigen starken Monaten hat der Konsum hierzulande jedoch ein wenig Schwung verloren, betonte Postfinance.
Im November hatten die Konsumausgaben noch um 0,7 Prozent zugelegt, im Oktober um 1,6 Prozent und im September um 1,2 Prozent. Insgesamt bleibe das Konsumwachstum aber solide und stütze die Konjunktur weiterhin.
Sinkende Freizeitausgaben
Bei Freizeitgütern und -aktivitäten setzte sich der seit Mitte des vergangenen Jahres sichtbare Abwärtstrend auch zum Jahresende fort. Im Dezember gingen vor allem die Käufe von Computer- und Elektronikartikeln sowie die Investitionen in sportliche Aktivitäten zurück.
Die alltäglichen Haushaltsausgaben sind im Dezember ebenfalls etwas zurückgegangen. Verantwortlich dafür war insbesondere ein deutlicher Rückgang bei den Einkäufen in Warenhäusern.
Steigende Reiselust
Die Reisefreude hat hingegen zum Jahresende wieder an Dynamik gewonnen. Sowohl die Ausgaben für Automieten als auch jene für Restaurantbesuche weltweit seien im Dezember «spürbar» gestiegen.
Im Bereich «Beauty & Wellness» zeigte sich ebenfalls eine leichte Erholung. Sowohl Kleiderkäufe als auch die Aufwendungen für Gesundheitsbehandlungen legten zu.
Postfinance erhebt den monatlichen Konsumindikator anhand anonymisierter Transaktionsdaten ihrer rund 2,4 Millionen Kundinnen und Kunden. Der Index gilt als Frühindikator für die Konsumentwicklung in der Schweiz.
