Wirtschaft spricht Bundesrat Vertrauen aus

Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse und die Arbeitgeber unterstützen die Notstandsmassnahmen des Bundesrats zur Corona-Krise. Die Massnahmen seien einschneidend für die Wirtschaft und Gesellschaft, aber notwendig und verhältnismässig. Die Gesundheit der Menschen und funktionierende Gesundheitseinrichtungen seien das wichtigste.

sda |

Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse und die Arbeitgeber unterstützen die Notstandsmassnahmen des Bundesrats zur Corona-Krise. Die Massnahmen seien einschneidend für die Wirtschaft und Gesellschaft, aber notwendig und verhältnismässig. Die Gesundheit der Menschen und funktionierende Gesundheitseinrichtungen seien das wichtigste.

Die Wirtschaft trage die Massnahmen mit, teilte Economiesuisse am Montagabend mit. Wichtig sei nun, dass rasch die Bürgschaften eingegangen würden, damit notleidende Betriebe ihre Liquiditätsschwierigkeiten überbrücken könnten.

Betriebe sollten die Möglichkeit erhalten, auf unbürokratische Weise Zahlungen an den Staat hinauszuschieben. Es dürfe auf keinen Fall sein, dass solvente Unternehmen Konkurs gehen.

Schaden in Grenzen halten

Der Verband ist zufrieden, dass der Bundesrat keinerlei Einschränkungen bei den Warentransporten beschlossen hat. Diese müssten weiterhin ohne Hindernisse über die Grenzen hinweg abgewickelt werden können. Betriebe ohne Publikumsverkehr sollten laut Economiesuisse weiterarbeiten können, wenn sie Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen überall einhalten können. So könne der Schaden für die gesamte Wirtschaft in Grenzen gehalten werden.

Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) spricht dem Bundesrat im Kampf gegen das Coronavirus sein «volles Vertrauen» aus, wie er in einer Mitteilung schreibt. Für die Unternehmen sei es jetzt wichtig, dass sie rasch Klarheit zu den angekündigten Sofortmassnahmen für die Wirtschaft erhalten. 

Transit- und Warenverkehr essentiell

Der SAV zeigt Verständnis für die gravierenden Massnahmen in dieser Notlage. Umso mehr wüssten es die Arbeitgeber zu schätzen, dass der Bundesrat in der «grössten Herausforderung seit Jahrzehnten» auch für ein Weiterfunktionieren der Wirtschaft sorge.

Es sei essenziell, dass der Transit- und Warenverkehr weiter erlaubt sei und Personen aus beruflichen Gründen weiterhin in die Schweiz reisen dürften.

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