
Ziel ist es, lebenswerte und gesunde Siedlungsräume für die Zukunft zu schaffen.
Stefanie Würsch
Die Sophie und Karl Binding Stiftung hat den Binding Preis für Biodiversität 2027 ausgeschrieben. Wie die Stiftung in einer Medienmitteilung schreibt, steht die kommende Ausgabe unter dem Thema «Neue Wege für mehr Biodiversität».
Gesucht werden Projekte, die durch kreative Prozesse, aussergewöhnliche Partnerschaften oder neuartige Finanzierungsmodelle zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum beitragen.
Es gibt zwei Preise
Im Fokus stehen dabei nicht nur die entstandenen naturnahen Flächen, sondern auch der Weg dorthin. Laut der Stiftung sollen bestehende Vorgehensweisen hinterfragt und neue Lösungen entwickelt werden, damit biodiversitätsfördernde Massnahmen künftig zum Standard werden. Ziel sei es, lebenswerte und gesunde Siedlungsräume für die Zukunft zu schaffen.
Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben. Für grosse Gesamtflächen ist ein Hauptpreis von 100’000 Franken ausgeschrieben. Ein Anerkennungspreis für mittelgrosse Gesamtflächen ist mit 25’000 Franken dotiert.
Bewerbungen bis Ende Januar
Wie die Stiftung weiter mitteilt, können Projekte bis zum 31. Januar 2027 eingereicht werden. Die Fachjury suche qualitativ hochwertige Vorhaben mit Vorbildcharakter, die zur Nachahmung anregen und die Biodiversität im Siedlungsraum nachhaltig fördern.
Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und dem Bewerbungsverfahren sind auf der Website des Wettbewerbs verfügbar.
-> Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen
Binding Preis für Biodiversität
Die Sophie und Karl Binding Stiftung vergibt seit 2021 den mit 125'000 Franken dotierten «Binding Preis für Biodiversität», den höchstdotierten Naturschutzpreis der Schweiz. Der Preis fokussiert auf Projekte für die Naturvielfalt im Siedlungsraum und zeichnet jeweils Projekte zu einem bestimmten Jahresthema aus.

Die Natur soll in die Städte zurück kehren.
Stefanie Würsch