
Betrüger versuchen, Käuferinnen und Käufer Geld abzuknöpfen.
zvg
Im Sommer erschienen auf den sozialen Medien teils gefälschte Inserate und Angebote für Heu. Nun haben Fälscher Pellets, Stückholz und Hackschnitzel im Visier. Wie Propellets.ch und Holzenergie Schweiz mitteilen, erstellen die Betrüger gefälschte Verkaufswebsites oder veröffentlichen Anzeigen auf Facebook-Marketplace. «Dort bieten sie Ster Holz zu besonders attraktiven Preisen an», heisst es in der Mitteilung.
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Um potenzielle Käuferinnen und Käufer zu überzeugen, verwenden sie Namen, die echten regionalen Unternehmen ähneln oder glaubwürdig klingen. Die beiden Organisationen nennen zwei Beispiele: w3.pelletplanet.com/ und w3.planetepellets.com/.
Auch beim Bezahlvorgang versuchen die Betrüger, möglichst unauffällig zu sein. So wird meist eine Bezahlung über Twint (Schweizer Nummer) oder per Banküberweisung auf ein Schweizer IBAN-Konto verlangt. Das soll einen seriösen Eindruck vermitteln. «Die Ware wird jedoch nie geliefert – und der Käufer muss die Folgen seiner Fehler tragen und die Polizei anrufen», warnen Propellets.ch und Holzenergie Schweiz.
Die beiden Organisationen und die Polizei geben folgende Empfehlungen ab:
- Vertrauenswürdigkeit einer Website unter https://cybercrimepolice.ch/ überprüfen
- Betrügerische Websites unter https://www.antiphishing.ch/ melden
- Ware idealerweise persönlich abholen oder Holz liefern lassen
- Erst bei Erhalt der Ware bezahlen
- Keine Zahlungen über Geldtransferdienste, insbesondere nicht ins Ausland