
Eine der grössten Rinderfarmen der Welt steht in Brasilien. (Symbolbild)
zvg
Die grössten Herden umfassen Hunderttausende Rinder und ermöglichen eine wirtschaftlich effiziente Produktion. Die folgenden Betriebe sind nach Tierbestand wohl die grössten Rinderfarmen der Welt und repräsentieren mit ihren unterschiedlichen Produktionsmodellen von extensiver Weidehaltung bis zu industrieller Mast einen Querschnitt der Branche.
Eine offizielle Statistik zu dieser Reihenfolge gibt es jedoch nicht. Die Informationen wurden zwar sorgfältig aus verschiedenen Quellen zusammengetragen, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
1. Five Rivers Cattle Feeding – USA
Five Rivers Cattle Feeding, LLC ist das weltweit grösste Rinder-Feedlot-Unternehmen mit 13 Standorten in sechs US-Bundesstaaten (Colorado, Kansas, Oklahoma, Texas, Arizona und Idaho). Die Kapazität beträgt gemäss Ceva Rumninants über 865'000 bis 980'000 Mastvieh. Jährlich werden 1,8 Millionen Rinder vermarktet.
Das Unternehmen fokussiert sich auf nachhaltige Mast, Forschung zu Ernährung und Tiergesundheit sowie auf starke lokale Partnerschaften mit Züchtern. Über 600 Mitarbeiter sorgen für sichere und umweltfreundliche Prozesse von der Futterproduktion bis zum Versand an Schlachtereien, heisst es auf der Webseite des Unternehmens: -> Hier gibt es ein Firmenvideo dazu .
2. Modern Dairy – China
Modern Dairy in China ist der grösste Rohmilchproduzent Chinas und betreibt gemäss Ceva Ruminant s den weltweit grössten integrierte Milchviehbetrieb mit rund 490’000 Milchkühen an zahlreichen Standorten in mehreren Provinzen. Als integrierter Konzern produziert das Unternehmen jährlich 1,28 Millionen Tonnen Rohmilch mithilfe hochtechnisierter Stallsysteme, die auf Effizienz und Automatisierung ausgelegt sind.
Um Chinas wachsenden Milchbedarf zu decken und Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen, setzt die Farm auf moderne Genetik, präzise Fütterung und strenge Hygiene. Das Unternehmen setzt auf ein integriertes «from grass to glass»-Modell, das die Bereiche Futterproduktion, Tierhaltung und Milchverarbeitung verbindet. Modern Dairy gilt als technologischer Vorreiter und arbeitet eng mit der Mengniu‑Gruppe zusammen.
3. EkoNiva – Russland
EkoNiva ist der grösste Milch- und Rinderproduzent Russlands. Der gesamte Rinderbestand lag in der ersten Hälfte des Jahres 2025 bei rund 251’300 Tieren, darunter etwa 119’300 Milchkühe. In dieser Gesamtzahl sind Milchkühe, Jungtiere und Aufzuchtbestände enthalten.
Das Unternehmen bewirtschaftet auf über 632’000 Hektar Land Ackerbau, Milchviehhaltung und Zuchtprogramme für Hochleistungsrassen. Die tägliche Milchproduktion beträgt rund 3947 Tonnen , mit einem Ziel von mindestens 1,4 Millionen Tonnen Rohmilch pro Jahr. Der Betrieb integriert Zucht, Futterproduktion und Verarbeitung und legt dabei den Fokus auf lokale Rohstoffe sowie EU-Standards für Qualität und Nachhaltigkeit.
4. Almarai Dairy Farms – Saudi Arabien
Die Almarai Dairy Farms in Saudi-Arabien (ein Verbund mehrerer grosser Milchviehbetrieben) halten rund 105'000 Milchkühe und gehören gemäss Thebullvine mit 1,47 Millionen Tonnen Milch pro Jahr zu den globalen Spitzenreitern. Der Betrieb nutzt Wüstenland mit innovativen Bewässerungssystemen, Klimaanlagen und einer Futtermischung aus importierten Zutaten, um hohe Erträge zu erzielen. Als Teil des Almarai-Konzerns liefert das Unternehmen Milchprodukte in den Nahen Osten und betont Tierwohl sowie Wassereffizienz in einem ariden Klima.
-> Farm mit 50’000 Kühen bei 55 Grad
5. Grande Lago – Brasilien
Grande Lago in Brasilien ist gemäss Ceva Ruminants Lateinarmerikas grösstes Feedlot. Die Anlage fasst gleichzeitig 75’000 bis 85’000 Rinder und verarbeitet jährlich bis zu 180’000 Tiere für Schlachtbetriebe. Mit automatisierten Fütterungs- und Managementsystemen, Tierwohl-Standards und internationalen Zertifizierungen liefert Grande Lago Rindfleisch für den nationalen Markt und für den Export. Der Betrieb steht für moderne, grossskalige Fleischproduktion in Brasilien.
Der Fokus liegt auf der nachhaltigen Rindermast mit Praktiken wie der Rückverfolgbarkeit und einem geringen Wasserverbrauch in der Pantanal-Region. Moderne Technologien optimieren die Futterumwandlung und die Tiergesundheit, um eine Exportqualität zu erreichen.
Wird so ausgelobt.