
Laut Krebsliga erkranken in der Schweiz jährlich rund 3’500 Menschen an einem Melanom, rund 300 sterben an den Folgen dieser Krebserkrankung.
zvg
Die Haut ist flächenmässig das grösste Organ des Menschen. Unter dem Einfluss der UV-Strahlen verdickt sich die Oberhaut, die Pigmentzellen der Haut bilden den Farbstoff Melanin und bewirken damit eine Bräunung. So versucht sich die Haut zu schützen. UV-Strahlen schädigen die Erbsubstanz (DNA), was der Körper nur bedingt reparieren kann. Einzelne beschädigte Zellen können sich zu Krebszellen entwickeln.
Hautkrebs tritt in verschiedenen Formen auf. Die gefährlichste Form ist das Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, weil er Metastasen bildet. Diese können andere Organe schädigen. Laut Krebsliga erkranken in der Schweiz jährlich rund 3’500 Menschen an einem Melanom, rund 300 sterben an den Folgen dieser Krebserkrankung.
Früherkennung
Häufiger, aber weniger gefährlich sind die hellen Hautkrebsarten, wie das Basaliom und das Spinaliom. Beide werden meist chirurgisch entfernt und bedürfen in der Regel keiner weiteren Therapie. Auch für Melanome bestehen gute Heilungschancen, sofern das Melanom noch klein und auf die Oberhaut begrenzt ist. Deshalb ist eine frühe Erkennung wichtig.
Konsequenter Sonnenschutz ist die beste Vorbeugung gegen Hautkrebs. Denn jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko. Der Kopf sowie Nase, Ohren und Nacken sind besonders gefährdet. Deshalb ist eine Kopfbedeckung unerlässlich, am besten mit Nackenschutz. Kleider schützen je nach Material unterschiedlich. Dicht gewobene Stoffe in kräftigen Farben sind besser als helle und lichtdurchlässige. Unbedeckte Haut mit Sonnenschutzmittel schützen und direkte Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 15 Uhr meiden.
Bei einer verdächtigen Hautveränderung sollte man rasch einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Weitere Informationen sind auf der Website der Krebsliga zu finden.
* Christian Scharpf arbeitet bei Agrisano.