Krankenkassen: Höhere Mindestfranchise wird kontrovers diskutiert

Der Bundesrat will die Mindestfranchise auf 400 Franken anheben und Anpassungen künftig mit einem automatischen Mechanismus regeln. Bürgerliche und Versicherer sind dafür – SP und der Städteverband dagegen. Dazwischen stehen Gesundheitsdirektoren und die Mitte.

sda |

Mit der Franchisenerhöhung und dem Anpassungsmechanismus sollen Versicherte bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen zurückhaltender werden – wodurch die Prämien gesenkt werden können.

Die bürgerlichen Parteien FDP und SVP sowie der Versichererverband Prio.swiss begrüssen die Vernehmlassungsvorlage. Sie versprechen sich hohe Einsparungen, mehr Eigenverantwortung und eine Entlastung des Mittelstands.

SP, Städteverband und Konsumentenschutz lehnen die Revision ab: Die geplante Erhöhung verschärfe die Ungleichheit, führe zu Behandlungsaufschüben und einer Kostenverschiebung auf Kantone, Städte und Gemeinden.

Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) und die Mitte-Partei unterstützen die einmalige Erhöhung, stehen dem automatischen Mechanismus aber kritisch gegenüber.

×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Bewässert Ihr Eure Kulturen?

5.6 % Nein, zu teuer
31 % Nein, keine Infrastruktur
15.1 % Nein
3.2 % Ja
17.5 % Ja, jede Nacht
15.9 % Ja, teilweise
4.8 % Ja, wenn wirklich nötig
7.1 % Ja, mit dem Güllefass

Teilnehmer insgesamt 126

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?