Am Montag war es zu starken Preisschwankungen gekommen, nachdem US-Präsident Donald Trump ein Ultimatum an den Iran verschoben und von «produktiven» Gesprächen mit dem Kriegsgegner gesprochen hatte. Der Iran hatte daraufhin aber Verhandlungen zwischen Teheran und Washington zur Beendigung des Kriegs dementiert. Im Zuge dieser Nachrichten schwankte der Preis für Brent-Öl in einer Spanne zwischen 96 Dollar und mehr als 114 Dollar (75-89 Franken).
«Der Markt reagiert weiterhin sehr sensibel auf neue Schlagzeilen», kommentierten Analysten des Handelshauses XS.com das Handelsgeschehen. Sollten weitere Staaten am Persischen Golf in den Konflikt eintreten, sei eine deutliche Eskalation der Lage am Ölmarkt zu befürchten.
Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs erwarten bei einer längeren Dauer des Kriegs eine extreme Angebotsknappheit. Derzeit würde sich diese noch auf Länder in Asien konzentrieren. Sie könnte sich aber auch auf andere Regionen der Welt ausbreiten.
