Milchgeschirr waschen: Vorsicht bei Säuren

In der Milchproduktion bergen Reinigungsmittel erhebliche Risiken. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft warnt: Inhaltsstoffe wie Laugen und Säuren können Haut, Augen und Atemwege schädigen, gefährliche Dämpfe bilden und Gewässer belasten. Also: Richtig dosieren, nicht mischen, Schutz tragen.

sum |

In der Milchproduktion kommen täglich Reinigungsmittel zum Einsatz. In einer Fachinformation weist die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) darauf hin, dass deren Inhaltsstoffe, zum Beispiel Natronlauge, Ätznatron, Phosphor- oder Salpetersäure, Haut und Augen verätzen oder die Atemwege reizen können.

Einige Mittel entwickeln gefährliche Dämpfe oder reagieren heftig, wenn sie mit anderen Chemikalien in Kontakt kommen. Viele Komponeten würden die Gewässer gefährden, so die BUL. Reinigungsmittel dürfen nur in der vorgesehenen Konzentration und für den vorgesehenen Zweck eingesetzt werden. Das Mischen unterschiedlicher Produkte müsse man vermeiden und beim Ansetzen von Lösungen Handschuhe tragen.

Erst Wasser einfüllen, dann Chemikalien beimischen. Alle Reinigungsmittel sicher und trocken und unverträgliche Stoffe – etwa Säuren und Laugen – getrennt lagern.

-> Hier gehts zur Homepage der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft.

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