Mineralölsteuer-Rückerstattung: Vorsicht vor Betrug

Bis Ende Juni haben Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter die Möglichkeit, ein Gesuch für die Rückerstattung der Mineralölsteuer zu stellen. Doch Vorsicht: Es sind Betrugs-E-Mails (Phishing-Mails) im Umlauf.

blu |

Der Berner Bauernverband (BEBV) warnt im jüngsten Newsletter vor gefälschten E-Mails. «Die Nachricht erweckt den Eindruck, von einer offiziellen Stelle zu stammen, ist jedoch ein Betrugsversuch (Phishing-Mail)», hält der BEBV fest.

Die Mails lassen sich jedoch erkennen. «Die betrügerische Nachricht lässt sich unter anderem an der Absenderadresse erkennen, die nicht von einer offiziellen Stelle stammt», schreibt der Verband.

Der BEBV rät deshalb zu Folgendem:

  • Den enthaltenen Link nicht anklickenAnhänge in der E-Mail nicht öffnen.
  • Keine persönlichen Daten und Zugangsdaten preisgeben.
  • E-Mail umgehend löschen.
  • Umfeld über die Betrugs-Mail informieren.

Um an das Geld zu kommen, müssen sich die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter auf der neuen Plattform Taxas des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit einmalig registrieren. Nach erfolgreicher Erfassung der Geschäftsbeziehung «MinöSt-Rückerstattung» wird ein Verifizierungsbrief ausgelöst und zugestellt. Den Code muss man innerhalb der angegebenen Frist eingeben, um die Registrierung abzuschliessen. Dieses sogenannte «Onboarding» nimmt ungefähr zwei Wochen in Anspruch.

Anschliessend kann man noch bis zum 30. Juni die eigentliche Rückerstattung beantragen. Ab Juli ist eine Rückerstattung für 2025 nicht mehr möglich.

->  Hier gibts eine Anleitung für die Registration

->  Hier gibts eine Anleitung für das Rückerstattungsgesuch

Kommentare (4)

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  • Senatore Antonio | 08.06.2026
    Zack und wieder einmal belegt das die Digitslisierungspläne des Bundes null und nichtig sicher sind. Wann wachen die Menschen auf und wehren sich gegen diesen Schwachsin!
  • Zini | 08.06.2026
    Betriebsleiter sind keine Kv Angestellte oder It Fachpersonen.Komplexe Sache diese Anmeldungen.
    Sie haben noch andere Arbeiten zu erledigen auf Feld und Stall.
    Papierform hätte sicher noch gereicht und wäre sicherer.
  • Bauer | 07.06.2026
    Dies nennt man Digitalisierung. In Papierform würde das nicht passieren.
    • Senatore Antonio | 08.06.2026
      Es zeigt nur einmal mehr das die Digitalisierung nicht sicher ist und nie sein wird. Heftig wird es dann wen der Bund die abstimmungen auch Digitalisiert.
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