
Buchhaltungsdaten sind wichtig für gute Rahmenbedingungen, schreibt der Bauernverband.
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Mithilfe der Daten von jährlich rund 4000 Betrieben, die ihre Buchhaltung der Zentralen Auswertung (ZA) abliefern, wird die wirtschaftliche Situation in der Landwirtschaft analysiert. Zusätzlich stehen die Daten für weitere Anwendungen zur Verfügung.
«Die Zentrale Auswertung von Buchhaltungsdaten hat gemäss gesetzlicher Vorgabe den Auftrag, die wirtschaftliche Lage der Schweizer Landwirtschaft zu beobachten», schreibt Agroscope. Der Schweizer Bauernverband (SBV) hebt die Wichtigkeit dieser Erhebung hervor.
Einerseits am Markt: «Die ZA liefert den landwirtschaftlichen Verbänden wichtige Referenzwerte zu den tatsächlichen Produktionskosten, die als Grundlage für Preisverhandlungen dienen», heisst es in der Mitteilung des SBV. Denn nur mit belastbaren Daten könnten kostendeckende Produzentenpreise eingefordert werden. Vier von fünf Franken erwirtschaften die Bauernfamilien am Markt.
Die ZA liefert andererseits auch wichtige Daten für die Politik. Der Bauernverband verweist auf die Agrarpolitik 2030 (AP30+), die voraussichtlich Ende 2027 im Parlament behandelt wird. Zwei zentrale Zielsetzungen sind gemäss SBV die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven der Bauernbetriebe. Die Erarbeitung wirksamer Massnahmen sei nur mit qualitativ hochwertigen Daten möglich.
«Der Schweizer Bauernverband dankt deshalb allen, die ihre Daten zugunsten des gesamten Sektors zur Verfügung stellen», heisst es in der Mitteilung weiter.