
Als häufigste Auslöser von Kaminbränden nennt die BFB Russ- oder Teerablagerungen in der Abgasanlage, unzureichende Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien, beschädigte Abzugsrohre, feuchtes oder ungeeignetes Brennholz sowie mangelnde Wartung.
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Holzheizungen wie Scheitholzöfen, Pelletöfen oder Holzheizkessel gelten als erneuerbare Energielösung. Wie die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) in einer Mitteilung schreibt, bergen sie jedoch erhebliche Brandrisiken, wenn sie nicht korrekt betrieben oder gewartet werden.
Kamin hat zentrale Rolle
Besonders der Kamin spiele eine zentrale Rolle. Er müsse die Verbrennungsgase sicher ins Freie leiten, hohen Temperaturen standhalten und dauerhaft dicht sein. Komme es zu einem Kaminbrand, seien Gebäude sowie die darin lebenden Menschen und Tiere gefährdet. Neben Schäden am Kamin selbst könnten auch angrenzende Bauteile Feuer fangen.
Nach Angaben der BFB ist die Brandgefahr auf Landwirtschaftsbetrieben besonders hoch. Gründe dafür seien leicht entflammbare Materialien wie Stroh, Heu, Holz oder Staub sowie ältere Gebäude und Umbauten, bei denen der Brandschutz nicht immer umfassend berücksichtigt worden sei.
Häufige Ursachen
Als häufigste Auslöser von Kaminbränden nennt die BFB Russ- oder Teerablagerungen in der Abgasanlage, unzureichende Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien, beschädigte Abzugsrohre, feuchtes oder ungeeignetes Brennholz sowie mangelnde Wartung. Besonders gefährlich sei sogenannter Glanzruss, der durch unvollständige Verbrennung entstehe. Entzünde sich diese Ablagerung, könnten im Kamin Temperaturen von über 1000 Grad Celsius entstehen.

Besonders gefährlich sei sogenannter Glanzruss, der durch unvollständige Verbrennung entstehe.
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Um Brände zu verhindern, empfiehlt die BFB regelmässige Reinigungen und Kontrollen durch den Kaminfeger. Dabei würden nicht nur brennbare Ablagerungen entfernt, sondern auch Risse, Korrosion oder Undichtigkeiten erkannt. Gleichzeitig werde überprüft, ob die Brandschutzvorschriften eingehalten werden.
Richtig heizen erhöht die Sicherheit
Für einen sicheren Betrieb rät die BFB, ausschliesslich trockenes und unbehandeltes Holz mit einer Restfeuchte von weniger als 20 Prozent zu verwenden. Abfälle, behandeltes Holz oder Verpackungsmaterial gehörten nicht in die Feuerung. Zudem sollten keine flüssigen Anzündhilfen eingesetzt und Schwelbrände vermieden werden.

Brennbare Materialien sollten mindestens einen Meter von Ofen und Feuerraum entfernt gelagert werden.
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Brennbare Materialien sollten mindestens einen Meter von Ofen und Feuerraum entfernt gelagert werden. Auch die Asche müsse sorgfältig behandelt werden: Sie sollte mindestens 48 Stunden in einem geschlossenen Metallbehälter auf einem nicht brennbaren Untergrund auskühlen.
So ist im Brandfall zu reagieren
Kommt es dennoch zu einem Kaminbrand, empfiehlt die BFB, sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 118 sowie den Kaminfeger zu alarmieren. Löschversuche mit Wasser seien zu unterlassen, da der entstehende Wasserdampf den Kamin beschädigen oder sogar sprengen könne.
Nach einem Kaminbrand dürfe die Feuerungsanlage erst wieder in Betrieb genommen werden, nachdem sie von einer Fachperson überprüft und freigegeben worden sei.