
Zeitdruck, fehlende Erholungsphasen oder Konflikte zwischen den Generationen belasten den Alltag auf manchen Bauernhöfen stark.
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Nicht nur finanzielle und administrative Belastungen belasten viele in der Landwirtschaft tätige Personen. Auch Zeitdruck, fehlende Erholungsphasen oder Konflikte zwischen den Generationen belasten den Alltag auf manchen Bauernhöfen stark.
Diese Kombination aus Arbeitsstress und persönlichen Sorgen könne laut dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) zu ernsthaften Krisen führen – im schlimmsten Fall bis hin zum Suizid. Dabei würden bestehende Hilfsangebote oft gar nicht oder erst zu spät in Anspruch genommen.
Überdurchschnittlich häufig von Burnout
Obwohl Menschen in der Landwirtschaft überdurchschnittlich häufig von Burnout betroffen seien, seien die Themen Burnout und Burnout-Prävention in der Schweizer Landwirtschaft bislang nur wenig erforscht. Gemäss Agroscope sind rund 12 Prozent der in der Landwirtschaft tätigen Personen von Burnout betroffen – gegenüber 6,1 Prozent in der Gesamtbevölkerung.
«Wir lancieren deshalb eine schweizweite Umfrage, um Ursachen und Belastungen besser zu verstehen sowie Unterstützungsangebote aufzubauen und weiterzuentwickeln», erklärt der SBLV.
Umfrage ausfüllen
Damit dies gelinge, seien möglichst viele in der Landwirtschaft tätige Personen zur Teilnahme aufgerufen. Die Umfrage dauert rund 15 Minuten. Die Angaben werden anonym und vertraulich behandelt.
-> Hier geht es zur Umfrage: «Burnout-Prävention in der Landwirtschaft»
Die Umfrage ist Teil eines Projekts, das vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) unterstützt wird. Sie wird gemeinsam von der Ostschweizer Fachhochschule (OST) und dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) durchgeführt.