Bei Kämpfen um Weideland sind im Südsudan mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens elf weitere seien bei den Kämpfen in der Nähe des Ortes Epoto verletzt worden, wie der Informationsminister des südlichen Bundesstaats Torit, John Atari, am Montag sagte.
Hintergrund der Auseinandersetzungen war demnach ein Konflikt um Weideland und die Nutzung eines Brunnens. Gewaltsame Viehdiebstähle und Kämpfe um Weideland sind im Südsudan nicht ungewöhnlich. Hirten und Bauern sind in dem Bürgerkriegsland oft schwer bewaffnet. Erst vergangene Woche waren bei Kämpfen um Weideland im gleichen Bundesstaat 17 Menschen ums Leben gekommen.