5 Tote bei Bauern- und Arbeiterprotesten

Bei Protesten gegen den Bau einer Kupfermine im Süden Perus sind in den vergangenen zwei Monaten insgesamt fünf Menschen getötet worden. Am Montag starb nach Angaben eines Spitalarztes ein Arbeiter an den Folgen eines Kopfschusses.

sda |

Bei Protesten gegen den Bau einer Kupfermine im Süden Perus sind in den vergangenen zwei Monaten insgesamt fünf Menschen getötet worden. Am Montag starb nach Angaben eines Spitalarztes ein Arbeiter an den Folgen eines Kopfschusses.

Er war bei Zusammenstössen mit der Polizei angeschossen worden. Ein weitere Demonstrant sei verletzt worden. Die seit zwei Monaten andauernden Proteste richten sich gegen den Bau einer riesigen Kupfermine in der Provinz Islay im Süden des Landes. Die Bewohner der Region befürchten eine Verschmutzung des Wassers und Schäden für die Landwirtschaft.

Der Minenbetreiber Southern Peru, ein Tochterunternehmen des mexikanischen Konzerns Southern Copper, hatte vor einigen Tagen eine zweimonatige Unterbrechung der Bauarbeiten angekündigt, um den Konflikt beizulegen. Die Provinzregierung rief den Notstand aus. Seit Samstag hat die Armee die Verantwortung für die Sicherheit in Islay. Peru ist der zweitgrösste Kupferproduzent der Welt.

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