82 Prozent der EU-Agrargelder für Käse und Fleisch

Die meisten Gelder in der EU fliessen in die Herstellung von Käse und Fleisch. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie im Fachmagazin Nature Food.

sda  |

Die Agrarpolitik der EU beeinflusse das Ernährungssystem durch Zahlungen stark, heisst es in der Studie. Die Direktzahlungen gehen laut Auswertung derzeit zu 82 Prozent an die Haltung von Tieren, davon 44 Prozent für Futtermittel.

Derweil liefern tierische Produkte in den Mitgliedsländern der Europäischen Union 65 Prozent der Proteine und 35 Prozent der Kalorien. Sie machen zudem 84 Prozent der Treibhausgasemissionen der Lebensmittelproduktion aus.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam vor ein paar Jahren eine Untersuchung aus der Schweiz, welche die Denkfabrik Vision Landwirtschaft in Auftrag gegeben hatte. Demnach fliessen auch hierzulande rund vier Fünftel der Direktzahlungen in die Tierproduktion.

Kommentare (2)

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  • Realist | 25.05.2024
    Das ist auch richtig so. Ohne die Tierhaltung könnte man die Bevölkerung in der Schweiz nur zu einem Bruchteil ernähren.
    • Hochedlinger Johann | 02.12.2025
      Aus meiner Sicht würden sich die Europäer wesentlich gesünder ernähren.
      Ich ernähre mich seit 10 Jahren pflanzenbasiert.
      Dafür benötige ich nur 10 % der Anbaufläche und verursache einen noch kleineren Anteil an Treibhausgasen.
      Wir erklären Sie die umgekehrte Behauptung?
      Erbsen und Brokkoli wachsen doch auch in der Schweiz.
      Miligrü
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