A: Direktvermarktung liegt im Trend

Nach jahrelangem Rückgang erlebt die bäuerliche Direktvermarktung in Österreich wieder einen Aufschwung. Der Wunsch nach Ursprünglichkeit, Herkunft und Regionalität ist eine Gegenbewegung zur Globalisierung.

Nach jahrelangem Rückgang erlebt die bäuerliche Direktvermarktung in Österreich wieder einen Aufschwung. Der Wunsch nach Ursprünglichkeit, Herkunft und Regionalität ist eine Gegenbewegung zur Globalisierung.

Aus einem Nebengeschäft, das half, die Haushaltskasse aufzubessern, entwickelte sich die Direktvermarktung für die österreichischen Bauern zu einem rentablen Geschäft. Jeder Dritte vermarktet mindestens teilweise direkt, rund 11'000 Landwirte erwirtschaften mittels Direktvermarktung mehr als die Hälfte ihres Einkommens und 1'500 leben ausschliesslich vom direkten Verkauf, wie das österreichische Agrarmagazin "Unser Land" schreibt.

Der wichtigste Vertriebszweig ist der Verkauf ab Hof, doch auch Märkte, Zustellung, Versand, Gastronomie, Lebensmitteleinzelhandel oder das Internet werden oft als Absatzkanäle genutzt. Laut österreichischer Landwirtschaftskammer könnte der Marktanteil von Direktvermarktungserzeugnissen jedoch noch höher sein, da die Nachfrage das Angebot übersteigt. Besonders bei Frischprodukten wie Milch, Fleisch, Obst und Gemüse werde das Angebot der grossen Nachfrage nicht gerecht. Denn 71 Prozent der österreichischen Bevölkerung kauft zumindest hin und wieder direkt ab Hof oder auf dem Markt ein.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Bewässert Ihr Eure Kulturen?

6.5 % Nein, zu teuer
33.6 % Nein, keine Infrastruktur
15.9 % Nein
3.7 % Ja
16.8 % Ja, jede Nacht
12.1 % Ja, teilweise
4.7 % Ja, wenn wirklich nötig
6.5 % Ja, mit dem Güllefass

Teilnehmer insgesamt 107

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?